Selber gemachte Zigaretten schmecken besser. Weil man weiss, was man raucht. Weil der unbewusste Griff ins Päckli entfällt und einem bewussten Entscheid zum Geniessen weicht. Der angenehme Nebeneffekt: Selber hergestellte Zigaretten sind deutlich günstiger als industriell gefertigte Produkte.
Wie macht man seine eigenen Zigaretten? Man unterscheidet zwei Varianten: Rollen bzw. „Roll Your Own“ und Stopfen bzw. „Make Your Own“. Die englischen Fachbegriffe sind weitverbreitet und werden oft mit RYO und MYO abgekürzt.
„Roll your Own“ heisst auf Deutsch übersetzt soviel wie „Rolle deine eigene Zigarette“ und wird umgangssprachlich als „Selberdrehen“ bezeichnet. Zum Selberdrehen benötigt man
Zigarettenpapier,
Rolltabak (sog. Feinschnitt) und je nach persönlicher Vorliebe noch zusätzlich
Zigarettenfilter.
„Make Your Own“-Zigaretten werden gestopft statt von Hand gedreht. Daher stammt auch der Begriff „Make Your Own“ was auf Deutsch „Mache bzw. stopfe deine eigene Zigarette“ bedeutet. Dazu benötigt man Stopftabak, Zigarettenhülsen und eine Stopfmaschine. Der Stopftabak fällt, wie auch der Rolltabak ebenfalls in die Kategorie der Feinschnitte.